Privatpraxis für Verhaltenstherapie

Mona Graf

Ablauf 

Nachdem Sie mich kontaktiert haben, vereinbaren wir zeitnah ein vertrauliches Erstgespräch, in dem wir uns gegenseitig kennenlernen, Sie mir Ihr Anliegen erläutern und ich meine Vorgehensweise schildere. 

Danach finden in der Regel weitere vier probatorische Sitzungen statt, die der Diagnostik und der Therapieplanung dienen. Um eine gute, erfolgsversprechende Therapie machen zu können, ist die „gute Chemie“ zwischen Patient:in und Therapeut:in eine Grundvoraussetzung. Die probatorischen Sitzungen dienen dazu herauszufinden, ob Sie sich in der Therapie bei mir wohl fühlen und beide Seiten eine weitere Zusammenarbeit vorstellen können. Im Laufe dieser Stunden treffen wir gemeinsam die Entscheidung über eine weitere Psychotherapie.

Die Therapiesitzungen dauern 50 Minuten und finden in der Regel einmal wöchentlich statt. Einzelne Sitzungen können gegebenenfalls auch zusammen mit wichtigen Bezugspersonen, wie z.B. dem Partner oder der Partnerin, stattfinden.

Die Häufigkeit und die Dauer der Behandlung richten sich nach Ihren Anliegen und Beschwerden. Generell können durch verhaltenstherapeutische und emotionsfokussierte Strategien in relativ kurzer Zeit hilfreiche Veränderungen in Gang gesetzt werden. Eine Kurzzeittherapie dauert bis zu 24 Sitzungen, eine Langzeittherapie bis zu 60 Sitzungen.


Kosten

Gesetzliche Krankenversicherung - Kostenerstattung

Aufgrund der langen Wartezeiten und großen Schwierigkeiten, zeitnah in Hamburg an eine ambulante Therapie zu kommen, gibt es die Möglichkeit bei Ihrer GKV einen Antrag auf Kostenerstattung zu stellen. Damit können wir beantragen, dass die GKV die Therapie auch in meiner Privatpraxis übernimmt. Entscheidend ist hierbei der Nachweis, dass Sie in zumutbarer Zeit und Entfernung keinen geeigneten Therapieplatz mit Kassenzulassung erhalten haben.

Informationen dazu finden Sie hier: https://www.therapie.de/psyche/info/fragen/wichtigste-fragen/psychotherapie-kostenerstattung/

Private Krankenversicherung

Private Krankenkassen erstatten in der Regel die Kosten für eine Psychotherapie. Da der Umfang jedoch variiert, bitte ich Sie bei Ihrer Krankenkasse nachzufragen, in welchem Umfang eine Psychotherapie übernommen wird.   

Selbstzahler:innen

Es gibt verschiedene Gründe, die dazu führen, dass einige Patient:innen die Kosten der Psychotherapie selbst tragen. Hierzu zählen u.a. der Wunsch, dass die Krankenkasse keine Informationen über die psychische Erkrankung erhalten soll, eine geplante Verbeamtung, das Abschließen einer Berufsunfähigkeitsversicherung, der Wechsel in eine Private Krankenkasse oder bei Ablehnung der Kostenübernahme der GKV. Das Honorar richtet sich nach der Gebührenordnung für Psychotherapeuten (GOP).

(Freie) Heilfürsorge

Eine Psychotherapie ist für Beamte und Beamtinnen grundsätzlich beihilfefähig. Beihilfe für ambulante Psychotherapie für Beamt:innen, Beamtenanwärter:innen und Referendar:innen wird gewährt, wenn diese gutachterlich festgestellt und bewilligt wurde. Ihre Beihilfestelle erwartet zur Beantragung einer Psychotherapie einen Antrag, den ich gerne für Sie schreibe.  

Soldat:innen

Wenn Sie als Soldat:in eine ambulante Psychotherapie benötigen, wenden Sie sich bitte zunächst an Ihren Truppenarzt bzw. Ihre Truppenärztin, die:der Ihnen eine Überweisung und den Sanitätsvordruck Kostenübernahmeerklärung (San/Bw/0218) ausstellt. Sobald beides vorliegt, können wir zeitnah die Therapie beginnen.